Orden und Ehrenzeichen


Zur Ehrung seiner Mitglieder, welche sich durch langjährige Arbeit in den Vereinen und Bruderschaften besonders verdient gemacht haben, sieht der Sauerländer Schützenbund Verdienstorden und Auszeichnungen vor.

Es sind dies der Orden
 

 

- für Verdienste,
- für besondere Verdienste,
- für hervorragende Verdienste

 

sowie als Auszeichnung
 

 

- der große Wappenteller des Sauerländer Schützenbundes

   (aus Zinn).

 


Orden für Verdienste

 
Er ist goldfarbig und zeigt in gleicher Farbe das vierteilige Wappen des Kurkölnischen Sauerlandes. Im unteren Bereich wird dieses Wappen von einem Eichenzweig umrahmt.

Orden für besondere Verdienste

 
Er trägt auf goldfarbenem Untergrund das farbige Wappen des Kurkölnischen Sauerlandes, umgeben von Eichenblattzweigen, die von einem Schriftband mit der Aufschrift „Für besondere Verdienste“ umwunden werden. 

Wappenbeschreibung:

 
Das Wappen des Kurkölnischen Sauerlandes, dem meist noch ein Mittel- oder Herzschild aufgelegt war, war das Familienwappen des jeweils regierenden Erzbischofs von Köln. Erzbischof Hermann von der Wied hat diese Art der Darstellung eingeführt. Das Wappen ist quadriert und hat vier Sinnbilder.

 
Im ersten Feld in Silber befindet sich ein durchgehendes, schwarzes Kreuz. Das schwarze Kreuz auf silbernem Grund steht für das Erzstift Köln und deutet auf die ehemalige Landeshoheit der Erzbischöfe hin.

 
Im zweiten Feld sieht man ein springendes, silbernes Pferd. Das springende, silberne Pferd ist das Landeswappen des Herzogtums Westfalen, das den Erzbischöfen von Köln 1180 von Kaiser Barbarossa zugesprochen worden war. Dieses Pferd ist auch heute noch in den Landeswappen von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen enthalten.
Im dritten Feld in Rot sieht man drei goldene Seerosenblätter. Sie beziehen sich auf das Herzogtum Engern. Engern ist der mittlere Teil des alten Sachsenlandes, beiderseits der Weser gelegen, das den Erzbischöfen von Köln 1180 ebenfalls von Kaiser Barbarossa zugesprochen worden war.
Im vierten Feld in Blau befindet sich ein silberner, goldbewehrter Adler. Der silberne Adler im blauen Feld weist auf die Grafschaft Arnsberg hin. Der Adler war das Wappentier der Grafschaft Arnsberg. Die Grafschaft kam 1368 durch Kauf an die Erzbischöfe von Köln und wurde damit Bestandteil des Herzogtums Westfalen.
Das Wappen der Erzbischöfe von Köln ist somit voller geschichtlicher Bezüge für die Sauerländer. Der Sauerländer Schützenbund hat sich schon 1928, im ersten Jahr seines Bestehens, das Wappen zu Eigen gemacht, das heute noch Bestand hat.

Orden für hervorragende Verdienste

 
Er ist die höchste Auszeichnung, die der Sauerländer Schützenbund zu vergeben hat. Er ist rund gehalten und goldfarben, außen umgeben mit den sieben Wappen der damaligen Altkreise der im Sauerländer Schützenbund vertretenen Kreisschützenbünde Arnsberg, Brilon, Iserlohn, Lippstadt, Meschede, Olpe und Soest. In der Mitte befindet sich das Zeichen des Sauerländer Schützenbundes, das grüne Eichenblatt mit dem Kreuz des Erzstiftes Köln, dem Zeichen des katholischen Glaubens und der Treue zur Kirche sowie zu den Erzbischöfen von Köln.


Für die Verleihung der Orden gelten folgende Fristen als grobe Anhaltspunkte:


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Orden für Verdienste für eine sechs bis zwölfjährige Tätigkeit


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Orden für besondere Verdienste für eine zwölf- bis zwanzigjährige Tätigkeit


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Orden für hervorragende Verdienste für eine mehr als zwanzigjährige Tätigkeit.

Die Verleihung des Ordens für hervorragende Verdienste ist an außergewöhnliche und herausragende Leistungen gebunden, muss schriftlich begründet und durch den jeweiligen Kreisvorstand beschlossen werden.


Miniaturorden 

 

Alle Orden gibt es auch als Miniaturorden.


 

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für Verdienste,


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für besondere Verdienste,


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für hervorragende Verdienste



Großer Wappenteller SSB

 
Die Auszeichnung mit dem großen Wappenteller des Sauerländer Schützenbundes aus Zinn bietet sich dann an, wenn der zu Ehrende die zeitlichen Voraussetzungen zur Verleihung der Orden nicht erfüllt, aber dennoch eine Ehrung angebracht ist.